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Patrouille
Die Steine feinden Fenster grinst Verrat Äste würgen Berge Sträucher blättern raschlig Gellen Tod.
Schön
Wissen Tören Wahr und Trügen Mord Gebären Sterben Sein Weinen Jubeln Haß Vergehen Stark und Schwach Unmöglich Kann! Dein Körper flammt! Die Welt Erlischt!
Schlacht
Ächzen ringt Und Stampfet in die Erde Packen würgt Und Windet wühlt und stemmt Die Lüfte stehn Und Klammern krampfzerrissen Zerfetzen kracht Und Schellet gell zu Boden Das Wissen stockt Die Hoffnung bebt und starrt Die Ahnung blutet Schreien wächst empor Das Leben Flammt Die letzten Brände Sprühen Wild Krallt Das Sterben Auf Zum Himmel. Das Taglicht stickt Die Nacht Flort um Das Grabtuch Die Erde hüllt Und Liebe spreizt den Schoß Die Sterne zittern Strahlen brücket über Die Zeit klimmt an Und Lächeln sammelt Tropfen Und Sammeln Lächeln Lächeln Sammeln Schreiten Und Sammeln schreitet Lächeln Schreiten Schwinden Und Schreiten schwindet Schwinden Lächeln Schreiten Und Schwinden schreitet nach Dem sturen Raum.
Schlachtfeld
Schollenmürbe schläfert ein das Eisen Blute filzen Sickerflecke Roste krumen Fleische schleimen Saugen brünstet um Zerfallen. Mordesmorde Blinzen Kinderblicke.
Schrapnell
Der Himmel wirft Wolken Und knattert zu Rauch. Spitzen blitzen. Füße wippen stiebig Kiesel. Augen kichern in die Wirre Und Zergehren.
Schrei
Tage sargen Welten gräbern Nächte ragen Blute bäumen Wehe raumen alle Räume Würgen Schwingen Und Zerschwingen Schwingen Würgen Und Zerwürgen Stürmen Strömen Wirbeln Ballen Knäueln Wehe Wehe Wehe Wehen Nichtall.
Schwermut
Schreiten Streben Leben sehnt Schauern Stehen Blicke suchen Sterben wächst Das Kommen Schreit! Tief Stummen Wir.
Sehnen
Die Hände strecken Starre bebt Erde wächst an Erde Dein Nahen fernt Der Schritt ertrinkt Das Stehen jagt vorüber Ein Blick Hat Ist! Wahnnichtig Icht!
Siede
Meine Schwäche hält sich mühsam An den eigenen Händen Mit meinen Kräften Spielen deine Knöchel Fangeball! In deinem Schreiten knistert Hin Mein Denken Und Dir im Auggrund Stirbt Mein letztes Will! Dein Hauch zerweht mich Schreivoll in Verlangen Kühl Kränzt dein Tändeln In das Haar Sich Lächelnd Meine Qual!
Signal
Die Trommel stapft Das Horn wächst auf Und Sterben stemmt Das Haupt durch flattre Sterben Sträubt Gehen Gehen Sträuben Geht Und geht und geht Und geht und geht Und geht und geht und geht und geht Geht Stapft Geht.
Spiel
Deine Finger perlen Und Kollern Stoßen Necken Schmeicheln Quälen Sinnen Schläfern Beben Wogen um mich. Die Kette reißt! Dein Körper wächst empor! Durch Lampenschimmer sinken deine Augen Und schlurfen mich Und Schlürfen schlürfen Dämmern Brausen! Die Wände tauchen! Raum! Nur Du!
Sturmangriff
Aus allen Winkeln gellen Fürchte Wollen Kreisch Peitscht Das Leben Vor Sich Her Den keuchen Tod Die Himmel fetzen. Blinde schlächtert wildum das Entsetzen.
Tanz
Milchweiche Schultern! Augen flirren, flackern! Blond und schwarz und sonnengolden Taumeln Haare, wirren, krampfen, Schlingen Brücken, Brücken! Hin Und rüber Taumeln, Kitzel, Bäumen, saugen, Saugen, züngeln, Schürfen Blut Schweres, lustgesträubtes Blut!
In die Wunden Hüpfen Töne, Sielen, bohren, Wühlen, quirlen, Fallen kichernd, Schwellen auf und fressen sich, Gatten, gatten, schwängern sich, Bären Schauer Wahnengroß!
Hilflos surren um die Lichter Mütterängste Nach den Kindern, Die sich winden, Winden, huschen Vor den Tritten, Die sie packen, Ihre glasen, sichten Leiber Schinden, scharren, Pressen, schleudern, Tückisch abgemeßne Lüste Jagen unter Brunstgestöhne, Brunstgeächze Und Gekrächze!
Durch die Wirrnis Durch die Flirrnis Blitzt Verstummen! Jäh zerflattern, Drängen gellend An die Decke Sich die Töne, Klammern, krallen Scheu verwimmernd Am Gebälk! Glotzen nieder, Wo mit Wuchten Schlorrt das Keuchen, Schlappet Ringsum an den Wänden Seinen ungefügen Leib, Unzahlmäulig Zuckt und schnauft!
An die angstzerglühten Herzen Reißen flammend hoch die Lichter Ihre hetzverstörten Kinder, Die in Irren, Wirren Zitternd Ob der ungewohnten Ruhe Ab sich tasten Und sich streicheln Gegenseitig Hell von Staunen, Daß sie leben noch, Sie leben! Zagig finden sie das Lächeln, Fluten leise, fluten, fluten, Reichen summend sich die Hände, Werden warm Und Schwingen Reigen!
Da In Peitschlust, Streitdurst, Quälsucht Vollgesogen Vom Gebälke Stiebt das Gellen! Schrillt unbändig, Überschlägt sich, Purzelt, flattert, Springt und stöbert, Federt, pumpelt auf Das Untier, Das Mit tausend Füßen aufschreckt, Trippelt, trappelt, Trappelt, grappelt, Gell gedrängelt Von den Tönen, Die zerrasseln, Niederprasseln, Peitschen, schlagen, fiebern, kosen Und im Wirbel Wringen, wiegen Schwelles, Blaßhellrotes Fleisch!
Milchweiche Schultern! Augen...
Traum
Durch die Büsche winden Sterne Augen tauchen blaken sinken Flüstern plätschert Blüten gehren Düfte spritzen Schauer stürzen Winde schnellen prellen schwellen Tücher reißen Fallen schrickt in tiefe Nacht.
Traumig
Frauen schreiten ab zersehnte Augen Kinderlachen händelt schmerzes Blut Fernen nicken Blüten winken Kommen sammeln winden Würgen sticket klamm die tränen Schlund.
Trieb
Schrecken Sträuben Wehren Ringen Ächzen Schluchzen Stürzen Du! Grellen Gehren Winden Klammern Hitzen Schwächen Ich und Du! Lösen Gleiten Stöhnen Wellen Schwinden Finden Ich Dich Du!
Triebkrieg
Augen blitzen Dein Blick knallt auf Heiß Läuft das Bluten über mich Und Tränket Rinnen See. Du blitzst und blitzest. Lebenskräfte Lodern Moder wahnet um Und Stickt Und Stickt.
Untreu
Dein Lächeln weint in meiner Brust Die glutverbissnen Lippen eisen Im Atem wittert Laubwelk! Dein Blick versargt Und Hastet polternd Worte drauf. Vergessen Bröckeln nach die Hände! Frei Buhlt dein Kleidsaum Schlenkrig Drüber rüber!
Urtod
Raum Zeit Raum Wegen Regen Richten Raum Zeit Raum Dehnen Einen Mehren Raum Zeit Raum Kehren Wehren Recken Raum Zeit Raum Ringen Werfen Würgen Raum Zeit Raum Fallen Sinken Stürzen Raum Zeit Raum Wirbeln Raum Zeit Raum Wirren Raum Zeit Raum Flirren Raum Zeit Raum Irren Nichts.
Urwanderung
Raunen und Schrei Fuß vor Fuß! Winken Hasten Zagen Hinab zum Fluß! Schlürfen und Schnaufen Weiter... weiter!
Ungeheuer! Schrecken und Wut! Mann und Weib Steine in krampfenden Fäusten Hinweg!... Hinweg!
Rauschen und Wehn! Hunger! Rinde und Blatt Weiter!
Entwurzelter Stamm In nerviger Faust! Schwung und Schlag! Blutiger Fraß! Fort!
Blendende Strahlen Aus blutrotem Rund! Machtvoller! Hin!
Blindes Dunkel Grausen um um Schlaf und Tod Schrecklicher! Hilf!
Ruhe und Rast Weiter und weiter! Fluß und Tal Weiter und weiter! Wasser und Sand Weiter und weiter!
Weiter! Weiter!
Verabredung
Der Torweg fängt mit streifen Bändern ein Mein Stock schilt Klirr Den frechgespreizten Prellstein Das Kichern Schrickt Durch Dunkel Trügeneckend In Warmes Beben Stolpern Hastig Die Gedanken. Ein schwarzer Kuß Stiehlt scheu zum Tor hinaus Flirr Der Laternenschein Hellt Nach Ihm In die Gasse.
Verhalten
Meine Augen schwingen in deinen Brüsten Dein Haupt beugt glutrot weichen Schatten Drauf! Der Atem schämigt hemmend Das Gewoge. Mich krallt die Gier Und herbe Dünste bluten In seinen Ketten Rüttelt Der Verstand. Fein Knifft die Scheu die Lippen lächelnd Kälter! Mein Arm nur Faßt Im Schwung Dich Heißer heiß!
Vernichtung
Die Himmel wehen Blut marschiert Marschiert Auf Tausend Füßen.
Die Himmel wehen Blut zerstürmt Zerstürmt Auf Tausend Schneiden.
Die Himmel wehen Blut zerrinnt Zerrinnt In Tausend Fäden.
Die Himmel wehen Blut zersiegt Zersiegt In Tausend Scharten.
Die Himmel wehen Blut zerschläft Zerschläft Zu Tausend Toden.
Die Himmel wehen Tod zerwebt Zerwebt Zu Tausend Füßen.
Verzweifelt
Droben schmettert ein greller Stein Nacht grant Glas Die Zeiten stehn Ich Steine. Weit Glast Du!
Vorübergehn
Das Haus flackt in den Sternen Mein Schritt verhält und friert. In deinem Schoße schläft mein Hirn. Mich fressen Zweifel! Voll Schattet deine Büste in dem Fenster Das Spähen hüllt mich lautlos Die Sterne streifeln glühes Eisen Mein Herz Zerkohlt! An deinem Fenster Eist Ein Windhauch Asche. Die Füße tragen weiter leere Last!
Vorfrühling
Pralle Wolken jagen sich in Pfützen Aus frischen Leibesbrüchen schreien Halme Ströme Die Schatten stehn erschöpft. Auf kreischt die Luft Im Kreisen, weht und heult und wälzt sich Und Risse schlitzen jählings sich Und narben Am grauen Leib. Das Schweigen tappet schwer herab Und lastet! Da rollt das Licht sich auf Jäh gelb und springt Und Flecken spritzen – Verbleicht Und Pralle Wolken tummeln sich in Pfützen.
Wache
Das Turmkreuz schrickt ein Stern Der Gaul schnappt Rauch Eisen klirrt verschlafen Nebel Streichen Schauer Starren Frösteln Frösteln Streicheln Raunen Du!
Wacht
Die Nacht wiegt auf den Lidern Müdigkeit flackt und neckt Der Feind verschmiegt Die Pfeife schmurgt Verloren Und Alle Räume Frösteln Schrumpfig Klein.
Wankelmut
Mein Suchen sucht! Viel tausend wandeln Ich! Ich taste Ich Und fasse Du Und halte Dich! Versehne Ich! Und Du und Du und Du Viel tausend Du Und immer Du Allwege Du Wirr Wirren Wirrer Immer wirrer Durch Die Wirrnis Du Dich Ich!
Wecken
Die Nacht Seufzt Um die schlafen Schläfen Küsse. Eisen klirrt zerfahlen. Hasst reckt hoch Und Schlurrt den Traum durch Furchen. Wiehern stampft Schatten lanzt der Wald. Ins Auge tränen Sterne Und Ertrinken.
Weltwehe
Nichts Nichts Nichts Haucht Nichts Hauchen Nichts Hauch Wägen Wägen wegen Wegen regen Stauen Lauen Weben schweben wallen ballen Warmen Biegen bogen Wärmen Drehen drehen Dunsten Streifen glimmen Fachen Hitzen Glühen Wellen Sieden brodeln rauschen brausen Züngeln springen Flammen spritzen Platzen Knattern knallen krachen Tausend Null Null Null Tausend Null Milliarden Null Null Null Weißen Lichten Kreisen kreisen Bahnen Fliegen Kreisen kreisen Rollen Kugeln Kugeln kugeln Glatten Kugeln Platten Kugeln Kreisen Kugeln Dichten schichten wichten walzen wälzen Festen Kreisen Pressen Kugeln Schmieden Kreisen Kernen Kugeln Kern. Halten fassen kraften schwingen Ruhen reißen sprengen Heben senken falten Schieben wogen Starren Heißen Beben Schweißen Beben Leben Atmen Leben Leben leben Zeugen Bären Leben leben Blühen Wachsen Leben leben Brennen Starken Marken Rollen rollen Leuchten trocknen feuchten lichten Streben ranken Tönen Ringen Kämpfen Ringen Ringen Können Wollen Können Schwanken Können Wollen Blühen Wollen Rollen Können Kranken Placken racken ächzen Rollen Wollen Lallen Wollen wollen Ranken Wollen wollen Rollen Drehen wehen rollen Wollen wollen Stürmen wollen Drehen Matten Wollen Matten Rollen drehen Wehen wehen Wollen Kreisen Engen Kreisen Engen Schwanken Wanken Zittern Schwingen Wiegen kreisen engen lockern Trudeln krudeln Trudeln Schlacken Lockern Schlacken Bröckeln Aschen Trollen trollen Aschen Trollen trollen Sollen Wollen Stocken reißen Sacken rasen Rasen Sprengen Platzen Schmettern Stäuben stäuben stäuben Schweben Weben Wallen Weben Fallen Wegen Reigen Wolken Schleichen Flaken Weiten Flaken Wachten Steinen Nachten Nebeln Nachten Weiten Nachten nachten Losen Nachten nachten Lösen Nachten nachten Raumen Nachten nachten Zeiten Nachten Weiten raumen zeiten Nachten Zeiten zeiten Nachten Zeiten Nachten Weiten Weiten Nichts Nichts Nichts Nichts.
Werben
Geheimnis bogt das Tor Erde Himmel Harren! Harren! Auf schließt dein Blick! Blend Wirrt und greift Und tastet Krampf in leeren Händen. Dein Lächeln wehrt. Verschlossen blickt das Tor. Mein Harren harrt Und Gott und Himmel pochen!
Werttod
Fluchen hüllt die Erde Wehe schellt den Stab Morde keimen Werde Liebe klaffen Grab Niemals bären Ende Immer zeugen Jetzt Wahnsinn wäscht die Hände Ewig Unverletzt.
Wiedersehen
Dein Schreiten bebt In Schauen stirbt der Blick Der Wind Spielt Blasse Bänder. Du Wendest Fort! Den Raum umwirbt die Zeit!
Wunde
Die Erde blutet unterm Helmkopf Sterne fallen Der Weltraum tastet. Schauder brausen Wirbeln Einsamkeiten. Nebel Weinen Ferne Deinen Blick.
Wunder
Du steht! Du steht! Und ich Und ich Ich winge Raumlos zeitlos wäglos Du steht! Du steht! Und Rasen bäret mich Ich Bär mich selber! Du! Du! Du bannt die Zeit Du bogt der Kreis Du seelt der Geist Du blickt der Blick Du Kreist die Welt Die Welt Die Welt! Ich Kreis das All! Und du Und du Du Stehst Das Wunder!
Zagen
Die Himmel hangen Schatten haschen Wolken Ängste Hüpfen Ducken Recken Schaufeln schaufeln Müde Stumpf Versträubt Die Gehre Gruft.
Zwist
Gallen foltern bäumen lösen Knirschen zürnen meiden Haß Zittern stampfen schäumen grämen Suchen beben forschen bang Wenden zagen schauen langen Stehen rühren seufzen gehn Streicheln klagen Kosen schelten Schämen schmäht Und Fliehen wirbt Schmiegen wehret Armen sträubet Quälen küßt Vergessen Lacht!
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